Die Poetry-Slam Reihe der Endart-Kulturfabrik startet am Freitag, dem 7.2., mit Florian Cieslik in das Jahr 2014

Florian Cieslik lebt und schreibt in Köln. Er bewegt sich geschickt und pointiert zwischen Lyrik und Prosa. Mit der von ihm konzipierten Lyrock-Reihe ist er seit vielen Jahren erfolgreich auf Tour. Der 39jährige ist darüber hinaus regelmäßiger Gast bei den WDR Poetry Slams und der "SAT1 Slam Tour mit Kuttner". 2010 gewinnt er zweimal hintereinander den SWR Poetry Slam. Außerdem organisiert Cieslik den Kölner Poetry Slam „Reim in Flammen“, ist Organisator der NRW Slam-Meisterschaften und Gastgeber von Poetry Slam Deluxe auf dem Köln Comedy Festival. Sein Publikum bescheinigt ihm „frische lyrische Texte“ und „viel Humor“. Mit Florian Cieslik stehen ebenfalls Berhard Hoffmeister, Seven Golze und Dirkli Gillesbachtal auf der Endart-Bühne. Lokale Slammer können sich auch kurzfristig bei Moderator Necip unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Einlass für den Slam ist ab 19:30. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Die Besucher des Slams können mit dem bezahlten Eintritt übrigens auch  die anschließend stattfindende  Salsaparty besuchen.

 

 

ENDART POETRY SLAM GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE!

Am 08.12.2012 präsentiert die Endart-Kulturfabrik  mit dem zweiten Poetry Slam der neuen Saison ein erstklassiges Line-Up des Hochadels der deutschsprachigen Poetry Slam Szene! Moderiert von Hofnarr der Hohen Pforte Necip Tokoglu aus Aachen, dem High Society Experten von Bunte & Suhrkamp, haben sich Monarcher, Schnarcher und Slammer aus ganz Deutschland und der Schweiz angekündigt! Dabei sind sein Excellenz Renato Kaiser, unser Featured Poet aus der Schweiz! (http://www.derkaiser.ch/) Tobias Kunze aus Hannover,seiner Majestät Ritterknappe slammt seit 8 Jahren und ist einer der vielseitigsten Poeten im deutschen Sprachraum. Prosa, Lyrik, Reime – beherrscht er spielend, Weltrekordhalter mit 777 Wörterjonglaje!Alica Ausdemwunderland Halle!fast zu schön um wahr zu sein! Bernard Hoffmeister aus Barsinghausen,wo ein Kaiser da auch ein Hoffmeister! Fräuleinwunder Lisa Schøyen aus Mettmann,das schönste Fussvolk des Kaisers! sowie lokaler Poesie Adel, Dürener Society, Eifeler Landbauern, Türkische Burgwächter und Tante von der Heide! runden wie immer das Programm ab

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Renato Kaiser, international bekannter Spoken Word Poet aus der Schweiz, es wird gemunkelt er habe eine Million Slams gewonnen, dabei auch einen Slam auf dem Mars! Tobi Kunze, ein Urgestein des deutschsprachigen Poetry Slam und mit 3,141569 Millionen Kilometern der erste Bahnreisende mit der Ehrennadel der Deutschen Bahn für ausgeprägtes Sitzfleisch! Wie immer erwarten wir auch Neulinge und Teilnehmer der Dürener workshops die einem Poetry Slam die Würze und Mischung geben, die vom Publikum so geliebt wird.http://www.endart.de/

Anmeldungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über facebook oder über einen freund eines freundes der seinen einfluss geltend machen kann....

 

 

WDR-Fernsehbeitrag zum Poetry-Slam vom 27.4.2014

 

Der Deutscher Poetry-Slam-Vizemeister Ken Yamamoto aus Berlin war zu Gast in der Dürener Endart

ACHTUNG! NÄCHSTER SLAM DURCH KRANKHEIT VON ORGANISATOR RAYL AUF DEN 19.10.2012 VERSCHOBEN

Bericht der Dürener Zeitung
Autorin Katja Jaronski

Wie Worte fesseln können. Endart veranstaltet zum ersten Mal Poetry Slam. Zehn Autoren treten im Wettstreit gegen einander an. 

Tosender Applaus braust auf. Ken Yamamoto, Deutsch-Japaner aus Berlin, Mitglied des Ensembles „Word Alert“ und deutscher Vizemeister im Poetry Slam, steigt auf die Bühne der Dürener Endart. Mit seinem auswendig vorgetragenen Text „Irrwege und Zufallsbewegungen“ beweist er seinem Publikum, dass es keineswegs eine Zufallsbewegung ist, dass er an diesem Abend auf dieser Bühne steht. Mit ausgefeilter Stimmtechnik und seiner den Sinn seines Textes unterstreichenden Gestik zieht er das Publikum in seinen Bann.

In Düren etablieren
Rayl Patzak, Organisator, Veranstalter und Moderator des ersten offiziellen Poetry Slams in Düren, hat die Herausforderung angenommen, eine Poetry-Slam-Szene in Düren aufzubauen. Alle Bedenken wurde über Bord geschmissen. Eine Hürde schien es zu sein, dass Düren keine Universitäts-Stadt ist und es daher keine Studenten gibt, die sonst einen Großteil des Poetry-Slam-Publikums ausmachen. Rayl Patzak ist allerdings zuversichtlich: „Düren braucht dazu auch gar keine Studenten. Es gibt kaum ein Publikum, das bunter gemischt ist als das eines Poetry Slams. Hier wird einem anspruchsvolles Entertainment geboten, und jeder kann hingehen, egal wie alt er ist oder welchen Beruf er hat.“ 

Das Publikum gab Ken Yamamoto mit seinem Applaus sofortige Rückmeldung, wie ihm der Text des Slammers gefallen hat. Aber Angst, von der Bühne vertrieben zu werden, braucht niemand zu haben. Die Zuhörer sind immer sehr wohlwollend, wie es sich auch an diesem Abend zeigte: Der Beifall für die einzelnen Slammer unterschied sich in der Lautstärke kaum. Schwierig ist es nur, dann einen Sieger auszumachen. Moderator Rayl Patzak hat es mit der Unterstützung einer Zuhörerin aus dem Publikum allerdings geschafft.

Um den Auftakt der Dürener Dichtkunst gelungen zu gestalten, hat Patzak eine Auswahl hochkarätiger Slam-Poeten getroffen: Zu Gast in der Endart war außer Yamamoto Tilman Döring, mehrfacher Finalist bei Deutschen Poetry-Slam-Meisterschaften, der sich letztendlich im Dürener Finale gegen seinen Konkurrenten Necip Tokoglu aus Aachen durchgesetzt hat. Außerdem fesselten Julia Roth aus Köln, René Deutschmann aus Düsseldorf, Sven Gotze aus Leverkusen und Sara Maria Latza aus Köln ihre Zuhörer mit mal melancholisch, mal gesellschaftskritischen Texten.

Kein Slam ist wie ein zweiter, da jeder Poet seine ganz persönliche Note in den Abend einbringt. Die Mischung der verschiedenen Stile garantiert, dass für jeden Zuhörer etwas dabei ist: zum Nachdenken, Sich-ertappt-fühlen oder einfach nur, um beherzt und losgelöst zu lachen. Frech, schamlos und herzzerreißend gestalten die Slammer den Abend – aber immer mit der gewissen Portion Poesie. Allerdings ist die Bühne nicht nur für Profis gedacht, auch Amateur-Poeten aus der Umgebung haben die Möglichkeit, ihre Texte vor dem Publikum vorzutragen. Den Anfang als erste offizielle Dürener Dichter machen Kevin Fahrenkopf, der in seinem Rap die Gesellschaft kritisiert, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander zu gehen droht. Er ließ das Publikum teilhaben an seiner Erfahrung, wie nah Glück und Pech beieinander liegen. 

Dominik Schmidt, Mitarbeiter der Endart, der sich mit einem Liebesgedicht auf die Bühne wagte und mit einem herzlichen Applaus belohnt wird, und Siglinde Bicke, die zeigt, dass die Poetry-Slam-Bühne nicht nur für unter 30-Jährige offen ist. Kurzerhand entschließt sich die vor anderthalb Jahren aus Mainz Zugezogene im Laufe des Abends, spontan am Wettstreit teilzunehmen. Siglinde Bicke ist 77 Jahre alt. In den vergangenen sieben Jahren stand sie bereits auf verschiedenen Slam-Bühnen der Republik und bewies ihr Gefühl für Sprache zuletzt vor einem Publikum von 400 Zuhörern. 

Den Kopf frei schreiben
„Am besten schreibe ich nachts, da ist mein Kopf frei und mir kommen die besten Ideen.“ Nachts muss wohl auch ihr Text „Verhängnisvolle Nachricht“ entstanden sein, in welchem sie die Zuhörer glauben lässt, dass eine Ehe nach 25 Jahren in die Brüche zu gehen droht. Aber zum Schluss des Vortrags heißt es Aufatmen: Alles war nur eine Irreführung, und es gibt ein Happy End. Alle Liebhaber der Dichtkunst, die sich nun motiviert fühlen und ihr Talent unter Beweis stellen wollen, können sich unter der Slam-Hotline ☏ 0163/2530740 oder der E-Mail-Adresse poetry @endart.de für den nächsten Slam anmelden. Zur Vorbereitung sind Workshops an den Dürener Schulen geplant, um die Poeten bühnenreif zu machen. 

Hierzu werden die Teilnehmer in Mimik und Gestik, aber auch in richtiger Atem-Technik geschult und lernen, wie sie ihre Stimme richtig einsetzen. Die nächste Gelegenheit zu beweisen, dass die Dürener Bühne Potenzial hat, sich in der Poetry-Slam-Szene zu etablieren, gibt es am Donnerstag, 31. Mai, um 19 Uhr in der Endart. Denn da geht der Dürener Poetry Slam in die nächste Runde.

 

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